Rufe nach weiteren „Entlastungen“

Kurz nach der Vorstellung des dritten sogenannten "Entlastungspakets" der Bundesregierung gibt es bereits Rufe nach weiteren Maßnahmen.

Wichtig sei, dass die Regierung „auch Schritte plant, um die Unternehmen zu unterstützen, die durch die derzeitige Situation in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Es ist wichtig, ihre Handlungsfähigkeit zu sichern.“

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) zog unterdessen eine kritische Bilanz der Regierungspläne. Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier sagte den Funke-Zeitungen, dass der Energiekostenzuschuss für Rentner „überfällig“ gewesen sei, die einmalige Maßnahme aber nicht ausreiche. „Das muss verstetigt werden.“ Was zudem fehle, sei eine schnelle Hilfe für Menschen mit kleinen Einkommen, die kein Wohngeld bekommen. „Da reichen die 300 Euro nicht.“ Es brauche ein „Inflationsgeld“ für Menschen mit geringem Einkommen. „Und was völlig fehlt, ist ein fairer Beitrag von Spitzenverdiener zur Finanzierung.“

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