Energieversorger wollen ohne russisches Flüssiggas auskommen

Das sagten Sprecher der Unternehmen dem Magazin „Business Insider“. Noch in diesem Monat sollen an der Nordseeküste über zwei staatlich geförderte Terminals, die auch von RWE und Uniper betrieben werden, erste LNG-Schiffe entladen werden.

Das Flüssiggas soll demnach aus den USA, Nord- und Westafrika und dem Nahem Osten kommen. Unterm Strich bringt der Verzicht auf russisches Flüssigerdgas aber wohl eher wenig: Wenn die deutschen Einkäufer gezielt aus ganz bestimmten Quellen LNG besorgen, wird in anderen Empfängerländern das Angebot geringer, das dort dann wiederum die Nachfrage nach russischem Flüssigerdgas steigern dürfte.

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