DGB warnt vor Homeoffice-Pflicht

Die Chefin der Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hat die Bundesregierung vor der Einführung einer Homeoffice-Pflicht zur Energieeinsparung gewarnt.

„Homeoffice muss von den Beschäftigten selbst gewünscht sein“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Idealerweise regeln Betriebsvereinbarungen in mitbestimmten Betrieben dazu alles Relevante, sodass Beschäftigte die Möglichkeit, aber keinen Zwang zum Homeoffice haben.“

Außerdem dürften keine Kosten auf die Beschäftigten abgewälzt werden. „Homeoffice anzuordnen, nur damit der Betrieb Geld spart, geht gar nicht“, so Fahimi. Am 22. Juli hatte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) angekündigt, dass es zwischen Weihnachten und Neujahr Homeoffice in Wirtschaft und Verwaltung zur Energieeinsparung geben soll, wozu man Gespräche mit den Sozialpartnern führen werde. „Die Gespräche hierzu laufen“, sagte Habecks Sprecherin der Zeitung.

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